Verein für extensive Robustrinderhaltung                           an der Rantzau e.V.
                                                                  
 
 

Hier sehen Sie die Weideflächen an der Rantzau, mit denen VERA begann. Ca. 11 ha sind hier über einen Pfad entlang der Rantzau (auf der Karte vom I-Punkt nach Süden am Wäldchen entlang) miteinander verbunden. 4,8 ha liegen in unmittelbarer Nähe. Genug Platz für eine kleine Herde von derzeit 21 Tieren (13 Kühe, 8 Jungtiere plus Kälber).

Weitere Flächen von etwa 18 ha stehen zur Verfügung, die zum Bereich der Gemeinden Winseldorf und Lohbarbek gehören. Sie dienen der Futterproduktion nach Bio-Richtlinien und als Winterfläche.

In den Wintermonaten ist die Weide direkt an der Rantzau zu feucht, so dass die Tiere höher gelegene Bereiche benötigen. Die FFH Richtlinien sind strikt einzuhalten. Eine angrenzende Fläche wurde außerhalb des FFH-Gebietes hinzugepachtet, somit ist die ganzjährige Haltung der Tiere hier dennoch ermöglicht worden. Ein weiteres Winterquartier, trocken und windgeschützt, liegt in der Gemeinde Lohbarbek.

Ein flexibles Weidemanagement ist erforderlich. Tierwohl und Tierschutz auf der einen Seite und Renaturierungsförderung der Flächen unter Einhaltung der FFH Bedingungen auf der anderen Seite. Eine umfangreiche schriftliche Ausarbeitung, gültig für 2015/2016, wurde im Oktober 2015 festiggestellt. Für 2016/2017 liegt es seit November 2016 vor. Die ersten Erfahrungen erleichterten die Erstellung.


Mit einer kleinen Herde von 13 Galloway-Rindern hat der Verein im April 2015 mit der Tierhaltung begonnen. Diese Rasse gilt als Robustrind und ist für unsere Flächen am besten geeignet. Sie zeichnet sich insbesondere durch Beibehaltung der natürlichen Instinkte und starke Widerstandskraft aus. Die breiteren Hufe sind besser für die Feuchtweiden geeignet. 

Hier ein Bild der Vereins-Tiere. Weitere sind in der Galerie zu sehen. Bewusst wurden weiße Galloway, plus einmal braun, ausgewählt. Die ersten schwarzen Kälber stammen von weißen Tieren, das weiße Kalb von der braunen Mutter. Man erkennt sofort das interessante Farbenspiel.



Mit den Jungtieren soll die Herde nach und nach erweitert werden.

Tierbestand 03.2017:     21 Tiere plus Kälber

Die Beweidung mit Robustrindern erfolgt als Flächengestaltungsmaßnahme nach FFH-Richtlinien:

Keine zusätzliche Fütterung der Tiere, keine Düngung, Flächenschonung im Winter

Von Artenvielfalt bei den Weidepflanzen kann man derzeit nicht sprechen. Sehen Sie den Bericht der Exkursion 26.04.2015 in der Galerie an. VERA e.V. wird durch die Beweidung mithelfen, dass die Vielfalt zurückkehren kann, auch wenn es viele Jahre benötigt, ein naturnahes Auental zurückzugewinnen. Dennoch bestätigen die Botaniker bereits eine sichtbare Verbesserung (Stand 09.2015) von Flora und Fauna. Dies ist Bestandteil im Weidemanagement 2015/2016 in einer ausfrührlichen Niederschrift.